Wir freuen uns, dass Sie uns besuchen!


Seit 1993 sind wir als christliche Hilfsorganisation mit der Unterstützung von vielen Spendern und freiwilligen Helfern in den armen Ländern Osteuropas und dem Balkan regelmäßig unterwegs, um der schier unglaublichen Not der dortigen Bevölkerung zu begegnen.


Mit Nahrungsmitteln, Kleidern, wirtschaftlichen Hilfsprogrammen und Patenschaften für Kinder und alte Menschen sind wir dort zur Stelle, wo die Not am schlimmsten ist.


Vor allem in den ehemaligen Kriegsgebieten des alten Jugoslawien, in Armenien und in Rumänien herrscht bittere Armmut - und keine Besserung ist in Sicht.

Gerne laden wir Sie ein, sich eingehend mit unserer Hilfsorganisation und unseren Projekten zu befassen und danken im Voraus für Ihr Interesse.

 

Wie alles begann ...

 

Als vor einigen Jahren der Krieg in Jugoslawien ausbrach, machten sich einige Christen in Ulm Gedanken, wie man den Menschen dort helfen könnte. Im Jahr 1993 begannen sie, erste Hilfstransporte in den Balkan zu senden. Unter äußerst schwierigen Bedingungen wurden während des Krieges in Bosnien dorthin Hilfsgüter gebracht. Dies geschah zunächst in Zusammenarbeit mit anderen Hilfswerken und Missionsgesellschaften. Inzwischen sind ca. 50 Transporte mit Kleidung, Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten im Wert von insgesamt 2 Millionen Euro durchgeführt worden. Diese Hilfsgüter gingen nach Bosnien, Kroatien, Mazedonien, Serbien, Monte Negro, Rumänien und Armenien.


Die Verteilung der Hilfsgüter erfolgte stets in Zusammenarbeit mit christlichen Gemeinden vor Ort. Parallel zu den Hilfstransporten wurde auch daran gearbeitet, in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens das Evangelium zu verbreiten. Dies geschah vor allem durch Literatur- und Radioarbeit. Gerade die Radioarbeit hat mittlerweile sehr erfreuliche Ausmaße erreicht, die Sendungen stoßen auf große Resonanz!

Im Herbst des Jahres 2000 war die ehrenamtliche Helferschar auf mittlerweile 40 Personen angewachsen und gründete ein eigenes Missions- und Hilfswerk mit Sitz in Ulm. Das neugegründete Werk in Ulm erhielt den Namen „Brot des Lebens e. V.“. Mit diesem Namen möchten wir zum Ausdruck bringen, daß wir den Menschen nicht nur das Brot zum Essen, sondern auch das Brot des Evangeliums von Jesus Christus bringen möchten. „Der Mensch lebt nicht nur vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht.“ (Matthäus 4, 4). Diese von Jesus Christus selbst getroffene Aussage entspricht auch unserer festen Überzeugung!

 

 

Bio, bunt, lecker - eine fruchtbare Aktion: Obstbäume für Bosnien sind eine lohnende Investition für die Zukunft.

 

 

„Wir können es kaum glauben, dass ihr uns einfach so Obstbäume schenkt!“ Die Überraschung und Freude stand in vielen Gesichtern geschrieben, als wir im März in Bosnien 1500 Obstbäume verteilten. Die Arbeitslosenquote in Bosnien ist die höchste auf dem Balkan. Die jungen Menschen leiden darunter, dass sie keine Arbeit und keine Perspektive haben. Sie ziehen in die Stadt in der Hoffnung, hier eine Zukunft zu finden. Doch das erweist sich für viele als Sackgasse. In Tuzla wurden in den vergangenen Jahren viele Fabriken geschlossen. Wo die Menschen einst von der gut gehenden Industrie lebten, gehen sie jetzt auf die Barrikaden: Sie sind buchstäblich verzweifelt!


Wir haben deshalb beschlossen, in den Bergen bei der Industriestadt Tuzla Obstbäume zu verteilen. Dadurch wollen wir besonders junge Familien unterstützen, damit sie auf dem Land bleiben können und hier ihr Auskommen finden. Dort leben alle von der Landwirtschaft, da selten jemand einen Job als Tagelöhner findet. In der kargen Bergregion sind die Böden meist wenig fruchtbar, aber Obstbäume gedeihen an den warmen Hanglagen sehr gut. In drei Dörfern haben wir an 60 Familien je 20 Bäume verteilt. Diese Sorten werden schon in drei Jahren Birnen, Äpfel, Nüsse und Kirschen tragen.


Bei der Verteilung waren wir sehr angetan vom starken Gemeinschaftsgeist und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft der Menschen in diesen Bergen. Wer ohne Fahrzeug zur Baum­verteilung  kam, konnte darauf zählen, dass sich ein Nachbar mit Pferdefuhrwerk oder einem Auto fand, um die kostbare Fracht nach Hause zu transportieren.

 

Im Namen der Empfänger in den Dörfern bei Tuzla und aus Krepšic - dort haben wir auch an 30 Familien Bäume verteilt - möchten wir uns sehr herzlich für Ihre Spenden bedanken.


Wir planen, im Herbst in diesem Gebiet an weitere Familien Obstbäume zu verschenken. Ihre Spenden können Sie gerne an uns überweisen unter folgender Projektnummer 40 - 3511.

 

Hilfe für Roma.

Die Notlage der Roma in Serbien macht zunehmend Schlagzeilen. Hauptsächlich deshalb, weil sie die größte Zahl der Asylbewerber in Deutschland ausmachen.


In Serbien leben Roma oft notgedrungen in Slums. In den Elendsvierteln gibt es meist kein Trinkwasser, keinen Strom und keine Kanalisation. Ihre Lebens­umstände sind prekär. Ihr Leben steht buchstäblich auf dem Spiel. Sie werden fast überall diskriminiert und sind zudem auch rassistischen Angriffen ausgesetzt. Der Weg zu staatlicher Hilfe ist ihnen oft verbaut. Es fehlt ihnen an medizinischer Versorgung, sie haben keinen Zugang zu Sozialleistungen, zu Bildung und regulärer Arbeit. Vom durchschnittlichen serbischen Monatslohn können die allermeisten nur träumen. So können die meisten Roma froh sein, wenn ihr Geld für die nötigsten Lebensmittel reicht.


Das berichtet auch Selim Alijevic. Er ist Pastor in Leskovac, dort ist die größte Roma-Kirche auf dem Balkan:


„Die allgemeine Situation hier in Serbien, besonderes bei den Roma, ist sehr schlecht. Viele Roma sind gezwungen, auszuwandern und irgendwo Asyl zu suchen, damit ihre Kinder nicht hungern müssen. Andere haben diese Möglichkeit nicht und ihnen wollen wir hier als Gemeinde helfen. Darum bitte ich um Hilfe für diese Menschen. Ihr habt uns letztes Mal wunderbar zur Seite gestanden und für unsere armen Familien Mehl und Hygieneartikel gekauft. Ist es möglich, dass ihr diese Aktion noch einmal wiederholt? Wir würden hier alles vorbereiten, was zum Verteilen nötig ist. Herzliche Grüße in Jesu Namen, Selim.“


‚Brot des Lebens‘ plant deshalb, in den nächsten Wochen Mehl, Seife und Waschpulver in Leskovac zu verteilen. Für eine Spende für diese dringende Aktion sind wir Ihnen sehr dankbar. Wenn Sie mehr tun möchten für die Roma in Serbien, dann bitten wir Sie, eine Patenschaft zu übernehmen. Mit Ihrer Familienpatenschaft bekommt eine Romafamilie jeden Monat ein Lebensmittelpaket und nötige Hygieneartikel. Außerdem werden die Familien von unseren Mitarbeitern vor Ort betreut und so stehen sie mit ihren Sorgen nicht mehr alleine da. Rufen Sie uns an - gerne beantworten wir Ihre Fragen und vermitteln Ihnen eine Familie. Projekt „Pakete für Roma-Familien“  trägt die Nummer 20-3120

 

Schulmaterial für Romakinder.

Barfuß in seinen Latschen kommt der kleine Daniel* daher. Er drückt sich naseweis und doch verschämt bei unserem Transporter herum. Nichts entgeht ihm, und als wir ihm einen Lutscher schenken, strahlt er über das ganze Gesicht. Wir wundern uns, dass er nicht in der Schule ist. Er zuckt nur die Schultern und rennt davon.


Beim Rektor, in dessen Schulhof wir die Lebensmittel verteilt haben, erfahren wir, dass die Romakinder sich unendlich genieren, weil sie oft nur eine leere Plastiktüte haben, in der sie ihre wenigen Schulsachen mitbringen. Ihre Eltern haben kein Geld, ihnen Stifte und Hefte zu kaufen, geschweige denn einen schönen Schulranzen oder Rucksack.

 

Für 100 Kinder möchten wir vor Ort Schulmaterial kaufen und verteilen, damit sie zukünftig zur Schule gehen können, die erste wichtige Grundlage, um aus dem Kreislauf der Armut zu entkommen.


Mit nur 10 Euro müsste Daniel (Name geändert) sich nicht langweilen, sondern würde gefördert. Helfen Sie ihm und spenden Sie unter der Nr. 40-1113

 

 

Opas und Omas suchen Pateneltern.

 

Ein Besuch bei Borislav und Mirosava Vuekovic ist eine fröhliche und traurige Sache zugleich. Trotz ihrer Armut sind die beiden dankbar und bescheiden. Obwohl sie alles verloren haben, sind sie nicht bitter. Immer haben sie für einen Besucher einen Kaffee und ein freundliches Wort übrig.


Die beiden sind alt und krank und haben große Geldsorgen. Sie wissen oft nicht, wovon sie ihr Brot kaufen sollen, ganz zu schweigen von den Medikamenten, die Mirosava jeden Monat braucht.


Im Sommer 1999 wendete sich ihr bis dahin friedliches Leben radikal. Dazu brauchte es „nur“ ein Kampfflugzeug und eine Bombe, die ihr Haus niederbrannte und ihr Leben unwiderruflich zerstörte. Fast 60 Jahre hatten sie in Kline, ihrem Heimatdorf, in der Provinz Kosovo gelebt. In diesen Tagen fiel es einer der massivsten Luftkriegsoperationen der Militärgeschichte durch die US Streitkräfte zum Opfer. Von einem Tag auf den anderen waren sie Flüchtlinge und hatten alles verloren. Borislavs Schock sitzt immer noch tief – er erlitt einige Jahre später einen Gehirnschlag, als er zu Besuch in der alten Heimat war.


Zum Leben haben die beiden Rentner jeden Monat 7000 Dinar Rente (zw. 50 und 60 Euro). Das reicht gerade für das tägliche Mittagessen, das Mirosava hin und wieder noch selbst zubereitet, wenn es ihr nicht gerade ganz schlecht geht. Die 74-jährige ist sehr krank und kann sich nur schwer fortbewegen. Deshalb kann sie nicht mehr viel arbeiten und ist froh, dass Borislav sich gut um alles kümmert und ihr Zimmer, in dem sie leben, sauber und in Schuss hält. Sie haben auch einen kleinen Garten, den Borislav bewirtschaftet. Weil sie hier ihr eigenes Gemüse anpflanzen können, sind sie etwas unabhängiger. Von ihrem Sohn können sie nämlich keine Hilfe erwarten. Er ist traumatisiert durch seine furchtbaren Kriegserlebnisse und kann selbst kaum seinen eigenen Alltag bewältigen. Im Seniorentreff von ‚Brot des Lebens‘ in Belgrad trifft Borislav viele Menschen, die ähnliches erlebt haben wie er und seine Frau. Aber er klagt nie über seine Gesundheit oder über seine Probleme. Im Gegenteil. Oft besucht er die anderen Senioren, die nicht mehr in der Lage sind, zu diesen Treffen zu kommen. Wo er hinkommt, macht er anderen Mut, die Hoffnung nicht aufzugeben.


Das betont er besonders, seit er und seine Frau Mirosava deutsche Paten haben. Über ‚Brot des Lebens‘ erhalten sie jetzt jeden Monat einen Patenschaftsbeitrag. Das bedeutet den beiden Flüchtlingen sehr viel. Sie bestreiten damit jetzt ihren Lebensmittelkauf und bezahlen die nötigen Medikamente. Unsere Partnerorganisation ‚Brot des Lebens – Serbien‘ betreut eine ganze Anzahl solcher geflüchteter Rentner, die bitterarm sind. Ohne Hilfe von außen können sie kaum zurechtkommen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Ihnen eine Patenoma oder einen -opa vermitteln könnten. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir stellen Ihnen gerne Ihre neuen Patengroßeltern vor!

 

 

Sommer, Sonne, Urlaubszeit!

 

Ferien, das sollen auch Kinder in Rumänien und Armenien erleben. Schenken Sie deshalb einem armen Kind eine unvergessliche Zeit!


Was für viele von uns selbstverständlich ist, daran können arme Familien erst gar nicht denken: Einmal in den Urlaub fahren! Weg von Zuhause, ohne Sorgen das Leben genießen. Mit Ihrer Spende können Sie einem Kind ein paar wunderschöne Tage bereiten. Für ein Kind kostet diese Urlaubswoche nur 50 Euro. Falls Sie Pateneltern sind, wäre es doch schön, wenn auch Ihr Kind daran teilnehmen könnte. Bitte überweisen Sie den Betrag zusätzlich. Die Kinder werden in dieser Woche voll verpflegt mit einem gesunden Essen. In schöner Umgebung erleben sie viel Spaß beim Spielen, Singen und dem Hören biblischer Geschichten. Danke, dass Sie ein Herz für Kinder haben. Spenden Sie unter der Projektnummer :1222

 

 

Wir haben uns gewundert ...!

„Einen Siebensitzer bekommen wir vielleicht alle zehn Jahre, die Leute sollen doch dankbar sein, für das, was wir ihnen anbieten!“ Das war unser Gedanke, als wir im Herbst eine Anfrage aus Serbien bekamen. Goran und Antonia Cvetnarov suchten ein neues Auto. Ihr alter Lada war nach über zwanzig Jahren total am Ende. Beim TÜV sagte ihnen der Mechaniker, dass sie nie wieder mit dieser „Schrottkarre“ bei ihm aufzutauchen brauchten. Goran und Antonia sind Kindermissionare und benötigen ihr Auto neben privaten Fahrten vor allem, um Jungschar abzuhalten und Kinder zu transportieren. Nachdem zum Schluss jede Autofahrt eine einzige Zitterpartie für sie gewesen war, schrieben sie eine Mail nach Deutschland: „Liebes Team von ‚Brot des Lebens‘, wir suchen für die Arbeit mit den Kindern einen Siebensitzer.“ Tatsächlich konnten wir ihnen ein schönes Auto anbieten, das acht Jahre alt war und nur wenige Kilometer drauf hatte. Die Sache hatte nur einen kleinen Haken, es war kein Siebensitzer, sondern ein Auto mit nur fünf Plätzen. Trotzdem erwarteten wir ein begeistertes „Danke!“ aus Serbien. Tatsächlich, die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: „Vielen Dank. Aber das Auto ist ein Fünfsitzer und wir beten für ein siebensitziges Auto.“ Wir waren, gelinde gesagt, etwas konsterniert. Die Aussichten für ein großes Auto waren definitiv schlecht, so eines bekamen wir so gut wie nie geschenkt. Also konnten wir ihnen wohl nicht behilflich sein. Doch wir sollten uns wundern. Nur wenige Tage später erhielten wir einen Anruf von einer Dame aus Ansbach: „Mein Mann will ein neues Auto kaufen. Unser altes wollen wir gerne an ‚Brot des Lebens‘ spenden. Habt ihr Verwendung dafür? Es ist ein Peugeot 807, es hat sieben Sitze.“ Sprachlos holten wir den Wagen ab und meldeten an Goran und Antonia, dass ihre Gebete erhört worden waren.


Das Bild zeigt Familie Goran mit ihrem neuen Auto – ihr Glück ist ihnen ins Gesicht geschrieben!


Das ist ein wunderbares Erlebnis für uns und für alle, die mit uns glauben, beten, spenden – Danke, dass Sie sich für die Arbeit von ‚Brot des Lebens‘ interessieren und armen Menschen Gutes tun wollen.

 

Mit ihrem Hobby Guttes tun!

Der kluge Mann baut vor und die strickbegeisterte Frau strickt im Sommer für den Winter! Wenn Sie gerne stricken, dann unterstützen Sie doch damit unsere Weihnachtspaketaktion. Wir brauchen für die Kinderpäckchen Schals, Mützen und Socken (Größe 30-38). Bis Ende Oktober können Sie uns die fertigen Strickwaren zusenden und wir packen sie dann mit in die Pakete. Diese nützlichen und persönlichen Geschenke sind für die bosnischen Kinder etwas ganz Besonderes. Also viel Spaß beim Stricken über den Sommer, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf! Wir freuen uns schon auf das Ergebnis!

Weitere Projekte von "Brot des Lebens":

10-3520 Schafzucht in Rumänien
10-4001 Kinderbibeln in Rumänien
10-4021 Bibeln für Rumänien
20-3000 Familienhilfe in Serbien
25-3000 Familienhilfe für Kosovo
40-3010 Mehl für Bosnien
40-4001 Kinderbibeln in Bosnien
50-3000 Familienhilfe in Brasilien
70-3120 Familienpakete geg. Hunger
70-4001 Kinderbibeln in Armenien

Aufruf! "Brot des Lebens" sucht weiterhin gut erhaltene Fahrräder und Autos ab Euro 3,
Traktoren, Briefmarken, Briefmarken­sammlungen, Münzensammlungen (auch einzelne Münzen) und gebrauchte Handys.
Gerne holen wir Autos ab, die ohne TÜV oder abgemeldet sind. Falls auch Sie unsere Arbeit in dieser Weise unterstützen möchten, rufen Sie uns an unter der Nummer: 07348/948101.


Herzlichen Dank!   www.brot-des-lebens.org

Brot des Lebens Ausgabe Mai 2014/3
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